Das Thüringer Finanzministerium warnt aktuell vor neuen Betrugsversuchen im Namen des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt). Dabei erhalten Betroffene E-Mails, die den Eindruck erwecken, von offiziellen Stellen der Finanzverwaltung zu stammen. Teilweise enthalten die Nachrichten angebliche Zahlungsaufforderungen oder Zahlungserinnerungen.
Nach Angaben der Finanzverwaltung wird in den Schreiben beispielsweise behauptet, offene Ordnungsgelder, Verfahrenskosten oder Mahngebühren eintreiben zu wollen. In anderen Fällen werden Empfänger aufgefordert, ihre beim Finanzamt hinterlegten Bankdaten zu bestätigen oder persönliche Daten über vermeintliche ELSTER-Webseiten einzugeben. Auffällig ist dabei insbesondere die Verwendung wechselnder – teils ausländischer – IBAN-Nummern. Die Finanzverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass Zahlungsaufforderungen grundsätzlich nicht per E-Mail versendet werden und hierfür keine ausländischen Kontoverbindungen verwendet werden.
Empfänger sollten daher bei entsprechenden Nachrichten besondere Vorsicht walten lassen und weder Dateianhänge noch Links öffnen oder Zahlungen veranlassen. Wer Zweifel an der Echtheit eines Schreibens hat, sollte sich unmittelbar an das zuständige Finanzamt wenden. Nach Angaben des Thüringer Finanzministeriums sind bereits mehrere Betrugsfälle bekannt geworden.
Quelle: Thüringer Finanzministerium, Pressemitteilung vom 15.05.2026; Hinweise des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt) zu aktuellen Betrugsversuchen.
Kategorie(n): Achtung! Steuerfalle