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Digitalisierung und Big Data – diese beiden Begriffe hätten es sicherlich verdient, auch einmal (Un)Worte des Jahres zu werden, denn dahinter stehen Phänomene, die heute nicht mehr wegzudiskutieren und die allgegenwärtig sind.

Die Digitalisierung macht es möglich, dass heute jede Menge Daten über jeden von uns – sei es Privatperson wie Unternehmen – in elektronischer Form existieren. Zettelwirtschaft ade! Ein Großteil der Kommunikation läuft heute digital. Als Konsequenz dieser Entwicklung ist in den letzten Jahren nun eine ganze Menge an Daten entstanden, die sogenannten „Big Data“, die meist unstrukturiert in diversen elektronischen Kanälen „herumschwirren“. Will man etwas mit ihnen anfangen, muss man sie kontrollieren und strukturieren.

Auch das Finanzamt sammelt elektronische Daten, wie Steuernummern,  Versicherungs- und  Krankenversicherungsdaten oder auf Unternehmensebene z.B. elektronische Bilanzen. Der Steuerpflichtige kann sich im Rahmen der sogenannten „vorausgefüllten Steuererklärung“ die Daten rückübermitteln lassen und so prüfen, was über ihn erfasst ist, z.B. Lohnsteuerdaten, Krankenversicherungsbeiträge, Rürup und Riesterverträge. Es lohnt sich, sich nicht blind auf die Daten zu verlassen, denn nicht immer sind sie korrekt und müssen dann korrigiert bzw. neu übermittelt werden. Der „gläserne Steuerzahler“ – darauf wird es eines Tages hinauslaufen, wenn das Finanzamt die Fülle an Daten so strukturiert hat, dass alles möglichst automatisch in einem „Big Data Center“ zusammenläuft.

Was bedeutet das für uns? Jeder muss aufpassen, dass er nicht den Überblick verliert, dass die an verschiedenen Stellen angegebenen Daten – Konten und Kontostände, Versicherungen, Kapitalanlagen, Einnahmequellen, Krankenversicherungen, Renten etc. – korrekt sind und ansonsten korrigiert werden.

Den Überblick über die Daten gilt es auch auf Unternehmensebene zu behalten. Schon heute bringt die Digitalisierung viele Chancen mit sich: Die Buchführung kann digital erledigt werden, Daten können effizient strukturiert und beispielsweise mit Konten, Banktransaktionen oder Planzahlen verknüpft werden. Liegen die Daten einmal elektronisch vor und geht den Weg der Integration, so ist fast alles möglich. Doch wo fange ich an und wie bekomme ich die relevanten Daten zusammen? Das sind DIE Fragen, die im Kontext von Big Data die Firmen bewegen. Nicht nur Aspekte der Technologie, wie Systeme und Daten, spielen hier eine Rolle. Vor allem ist es eine Frage der Organisation und Nutzung der Daten. Welche Auswertungen machen für mich Sinn, welche Datenverknüpfungen liefern mir einen Mehrwert für die Steuerung meines Geschäfts? Im Rahmen von betriebswirtschaftlichen Auswertungen – kurz BWAs – unterstützen wir Unternehmen beispielsweise bei genau diesen Fragen. Auswertungen auf Basis von Ist-Daten, wie vorläufige Gewinn und Verlustrechnungen, Saldenlisten zum Überblick über alle Konten oder Gegenüberstellungen von Einnahmen und Überschüssen aber auch Soll-Ist-Vergleiche, Vorjahresvergleiche oder Analysen zur Liquiditätsentwicklung sind bei der Unternehmensteuerung beispielsweise hilfreich. Voraussetzung ist, dass diese regelmäßig und schnell verfügbar sind, dass dahinter kein immenser „Rechenaufwand“ stehen muss, damit sie so vom Unternehmer im Alltag tatsächlich genutzt werden. Hier gilt: Ordnung ist das halbe Leben. Die Strukturierung der Fülle von Daten – im Privaten wie auch im Unternehmen – ist angesichts der Digitalisierung eine neue Herausforderung. Wir unterstützen Sie gerne dabei!

 

erstellt am: 28.01.2018 | von: Martin Himmelsbach
Kategorie(n): Allgemein, Betriebswirtschaftliche Beratung & Analyse, Rechnungswesen & Controlling

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